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Sie interessieren sich für "Reha-im-Norden" und schauen sicher nicht ohne
Grund auf diese Internetseite. Eine möglichst frühzeitige Reha-bilitation
kann für Sie die Folgen einer Erkrankung oder eines Unfalls lindern oder
Ihnen helfen, mit den Folgen einer chronischen Erkrankung besser umzugehen.
Sie können sicher sein: Medizinische Rehabilitation ist ein guter Weg zu
mehr Gesundheit und gibt Ihnen die Möglichkeit, ein hohes Maß Ihrer Leistungsfähigkeit
und Lebensqualität zurückzugewin-nen. Ein Gespräch mit dem Arzt Ihres Vertrauens
oder Ihrer Kran-kenkasse wird Ihnen bestätigen:
Sie haben ein Recht auf Rehabilitation und das Ziel ist es, für Kranke,
chronisch Kranke oder behinderte Patienten durch die Behandlungs-möglichkeiten
die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft
und im Arbeitsmarkt zu fördern, Benach-teiligung zu vermeiden und entgegenzuwirken.
Eine Reha-Maßnahme dient der Aufrechterhaltung Ihrer Arbeitskraft und ist
damit eine Maßnahme für Ihre Arbeitsplatzsicherung. Wenn Sie sich für eine
Reha-Maßnahme entscheiden, vermeiden Sie zukünftig häufige Fehlzeiten und
sind somit ein eigenverantwortlicher, verläßlicher Arbeitnehmer.
Rehabilitation soll die ambulante und stationäre Akutversorgung ergänzen.
Während einer Rehabilitationsmaßnahme müssen Sie als Patient aktiv mitwirken,
um Ihre Gesundheit wiederherzustellen. Dafür sind maßgeschneiderte individuelle
Behandlungsabläufe wichtig, auch die Einbeziehung des sozialen Umfelds kann
entscheidend für den Erfolg der Reha-Maßnahme sein. Es ist deshalb besonders
wichtig in Absprache mit dem Arzt, dem sozialen Dienst im Krankenhaus oder
der Krankenkasse, darauf zu achten, inwieweit die in Frage kommenden Rehabilitations-einrichtungen
konkret für Ihre Erkrankung ausgerichtet sind.
Rehabilitation ist effektiv und kostensparend
Insbesondere, wenn Sie an chronischen Erkrankungen leiden, kann Medizinische
Rehabilitation wirksame Hilfe leisten. Darunter fallen vor allem Erkrankungen
des Bewegungs- und Stützapparates, Herz-Kreis-lauferkrankungen, Atemwegserkrankungen,
Allergien, Hauterkrankun-gen, psychische und psychosomatische Erkrankungen,
neurologische und rheumatische Leiden, Krankheiten aus dem Bereich der Inneren
Medizin und der Onkologie.
Medizinische Rehabilitation fällt weder unter den Begriff Kur noch Urlaub.
Ihre aktive Mithilfe als Patient ist wesentlich, um den Erfolg der Maßnahme
zu garantieren. Sie soll bei Ihnen die Motivation zur aktiven Krankheitsbewältigung
stärken und ein eigenverantwortliches Gesund-heitsbewußtseins mit der Einübung
einer entsprechenden Lebens-führung schaffen. Neben der ambulanten Krankenbehandlung
durch niedergelassene Ärzte sowie der Krankenhausbehandlung ist die Reha-bilitation
zur dritten Säule der gesundheitlichen Versorgung geworden. Sie kommt nur
für gesundheitlich erheblich beeinträchtigte oder chro-nisch Kranke in betracht.
Sie basiert auf einer gezielten Diagnostik vor und während der Rehabilitation
und arbeitet mit einem zielgerichteten Therapieplan.
Die meisten Rehabilitationseinrichtungen haben sich gezielt auf
bestimmte Indikationsgebiete spezialisiert und stellen dadurch eine
wirksame Behandlung sicher. Eine ständige Weiterbildung des
Klinikpersonals (Ärzte, Therapeuten etc.) und die Erstellung spezieller
und individueller Therapiepläne sichern das medizinische
Behandlungs- ziel.
Insgesamt belegen Studien den Erfolg der medizinischen Rehabilitation:
Rehabilitation steigert das Befinden, die Leistungs- und die Lebens-qualität
der Betroffenen deutlich.
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Die überwiegende Zahl der Patienten kann nach einer Reha-bilitationsmaßnahme
beruflich wieder aktiv werden und ist es
auch nach fünf Jahren noch. Hinzu kommt, daß eine drohende
Behinderung oder Pflegebedürftigkeit oftmals verhindert bzw.
hinausgeschoben wird.
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Rehabilitation hilft, Kosten im Gesundheitswesen einzusparen.
Die Inanspruchnahme anderer Bereiche des Gesundheitswesens wird durch
eine Rehabilitationsmaßnahme verringert.
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Für die Rentenversicherung lohnen sich Investitionen in
die Rehabilitation. Es können dadurch Beitragszahler erhalten, Frühverrentungen
hinausgeschoben oder vermieden werden. Zwei Drittel der Rehabilitanden
können im Erwerbsleben verbleiben und weiterhin Beiträge entrichten.
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In zwei Jahren nach einer Rehabilitation sank die Zahl
der Krankheitstage in vielen Fällen um mehr als die Hälfte, vor allem
bei Herz-Kreislauf- und psychischen Erkrankungen. Ebenso ging die Zahl
der Arztbesuche und die Menge der eingenommenen Medikamente zurück.
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